"Das Verlangen nach Verschmelzung mit einem anderen Körper ist das Verlangen nach der Verschmelzung mit allem, mit der Welt, mit dem Universum, mit Gott. Vielleicht ist dieses Verlangen der Beweis dafür, das es ihn gibt"
Schon dieses Zitat von Wodin, zeigt, den großen Bogen , den sie in ihrem Buch spannt, um ihr Leben und ihre letzte Liebe im hohen Alter von 80 Jahren in kleinen
Kapiteln zu erzählen. Es ist ein schonungsloser und doch immer wieder liebevoller Blick, auf das was ist und immer noch möglich ist.
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BO
Wod
Die späten Tage
Wodin, Natascha, 2025
| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-498-00334-0 |
| Verfasser | Wodin, Natascha
|
| Systematik | BO - Erfahrungsberichte und Lebensbilder |
| Verlag | ROWOHLT |
| Ort | Hamburg |
| Jahr | 2025 |
| Umfang | 287 Seiten |
| Altersbeschränkung | keine |
| Auflage | 2. Auflage, Originalausgabee |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | Natascha Wodin |
| Annotation | Was bedeutet es, wenn man sich in hohem Alter noch einmal verliebt? Wenn nicht mehr viel Zeit füreinander bleibt und man sich eigentlich schon im Alleinsein eingerichtet hat? In Natascha Wodins neuem Buch wagt die Erzählerin den Versuch, die Liebe über die Einsamkeit siegen zu lassen, ein letztmögliches Lebensexperiment, in dem sich die Fragen nach Liebe und Tod mit existenzieller Dringlichkeit stellen und die Mühen des Alters zum Alltag gehören. Die Geschichte des Paares ist der rote Faden im Text, einem Gewebe aus Erinnerungen, Reflexionen, Beobachtungen aufgezeichnet an einem mecklenburgischen See mit Blick auf das Wasser und den gegenüberliegenden Horizont. Natascha Wodin erzählt von widersprüchlichen Gefühlen, von Nähe und Fremdsein in einer Beziehung, ihren Gedanken an den näher rückenden Tod und den Schmerz des unaufhaltsamen Abschieds. «Die Sprache Wodins nimmt dem, was sie erzählt, nicht den Schrecken. Im Gegenteil: Sie macht ihn spürbar, nachvollziehbar. Und gleichzeitig spendet ihre Kunst den so nötigen Trost.» Der Spiegel |