Nelka : Roman | »Von der ersten Seite an war ich verzaubert, so herzzerreißend, so traurig und doch federleicht ... « Kristine Bilkau

Leiber, Svenja, 2026
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Exemplare gesamt 1
Exemplare verliehen 1 (voraussichtl. bis 16.06.2026)
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Medienart Buch
ISBN 978-3-518-43276-1
Verfasser Leiber, Svenja Wikipedia
Systematik DR - Romane, Erzählungen und Novellen
Schlagworte Mädchen, Geschichte, Nationalsozialismus, Täter, Natur, Zweiter Weltkrieg, Deutschland, Ausbeutung, Mitteleuropa, Feminismus, Gewalt, Landwirtschaft, Erinnerung, Vergangenheit, Schicksal, Erzählende Literatur: Gegenwartsliteratur ab 1945, Ukraine, Schleswig-Holstein, Softcover / Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1, Frauen, 20.Jahrhundert, Norddeutschland, Osteuropa, Verschleppung, atmosphärisch, Landschaft, Zwangsarbeit, 20. Jahrhundert, Arbeiterinnen, Gut, Apfel, Apfelanbau, Apfelbaum, Apfelernte, Apfelplantagen, Biografie einer Frau, Gutshof, Gutsverwalter, Konfrontation, Lviv city, Obstbau, Obstbaukunde, Pomologe, Pomologie, Arno-Reinfrank-Literaturpreis 2015, Förderpreis des Bremer Literaturpreises 2006, JohannFriedrichvonCottaLiteratur und Übersetzungsp, Lviv (Lvivska) oblast, Nordwestdeutschland, Lwiw, Bonner Stadtschreiberin 2025, Oblast Lwiw
Verlag Suhrkamp
Ort Berlin
Jahr 2026
Umfang 200 Seiten
Altersbeschränkung keine
Auflage 1. Auflage
Sprache deutsch
Verfasserangabe Svenja Leiber
Annotation Lemberg, 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden sie zu schwerer Arbeit gezwungen. Ihr Vater hatte Nelka früh im Obstbau unterrichtet, und schon als Kind hatte sie ihm beim Veredeln der Apfelbäume geholfen. Dank dieses Wissens kann sie sich anfänglich der Zudringlichkeit des Gutsverwalters erwehren. Sie plant den Apfelanbau für ihn, und die Plantagen bescheren ihm nach dem Krieg ein Vermögen. Jahrzehnte später kehrt Nelka an den Ort ihres Leidens zurück. Sie will, dass Marten sich an das erinnert, wovon sie selbst sich endlich befreien muss.

Welche Spuren die gewaltvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts und Zwangsarbeit hinterlassen haben, bis in die Gegenwart und Landschaften hinein, das macht Svenja Leiber in ihrem neuen Roman sichtbar. Sie erzählt von Frauen, deren Wissen und Körper ausgebeutet wurden, die sich in Freundschaft verbanden und sich so gegen Erniedrigung und Brutalität stemmten. Nelka beleuchtet ihre Schicksale hellwach und sensibel und bewahrt die Erinnerung an sie.

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