Drei Wochen im August : Roman

Bussmann, Nina, 2025
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Medienart Buch
ISBN 978-3-518-43221-1
Verfasser Bussmann, Nina Wikipedia
Systematik DR - Romane, Erzählungen und Novellen
Verlag Suhrkamp
Ort Berlin
Jahr 2025
Umfang 317 Seiten
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Nina Bussmann
Annotation Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Sabine Krutter;
Sprachlich und psychologisch präziser Roman über persönliche Grenzen und Abhängigkeiten in einer bedrohten Idylle. (DR)
Sonne, Strand und ein von der Chefin kostenlos zur Verfügung gestelltes Ferienhaus am Meer: Die Kuratorin Elena entschließt sich für eine Auszeit gemeinsam mit ihren Kindern Linn und Rinus. Auch Linns kapriziöse Freundin Noemi darf mitfahren. Eve ist ebenfalls dabei: Sie kümmert sich seit Jahren gegen Bezahlung um die Kinder mit einer Leichtigkeit, um die sie von Elena im Stillen beneidet wird. Den besonderen Draht findet Eve nicht nur zu den Kindern, auch für Elena ist sie zu einer wichtigen Bezugsperson geworden, der sie persönlichste Dinge anvertraut. Diese Beziehung ist allerdings einseitig; genau wie die Leser*innen weiß auch Elena nur wenig über Eves Leben.
Erzählt wird der Roman abwechselnd aus der Perspektive der beiden sehr unterschiedlichen Frauen, für die es eine unausgesprochene Tatsache ist, dass sie einander nicht wirklich auf Augenhöhe begegnen und kein offener Austausch stattfindet. Den daheimgebliebenen Familienvater Kolja, mit dem Elena halbherzige Pflichttelefonate führt, dürften nur die Kinder manchmal vermissen, vor allem die sonst sehr verschlossene Linn. Also durchaus eine problembehaftete Familie, die sich etwas Entspannung verdient.
In der sommerlichen Idylle zeichnen sich jedoch rasch Risse ab, haarfein zunächst, aber sie werden immer mehr und deutlicher: So irritiert die offenbar selbstverständliche Anwesenheit des Nachbarn und Hausmeisters Ilyas, der sich schließlich unentbehrlich macht. Mit derselben Selbstverständlichkeit agieren die Neuankömmlinge Franz und Marla. Als Eindringling fungiert auch ein scheinbar herrenloser Hund, der nach seinem Verschwinden schmerzlich vermisst wird. In der erweiterten Gruppe wird das Leben noch komplizierter, Misstrauen macht sich breit. Die Strömungen im Atlantik sind tückisch, Waldbrände kommen näher, das Eigenheim in Deutschland ist von Hochwasser betroffen aber ungeachtet aller Bedrohungen wird das Ferienleben fortgesetzt und mit opulenten Mahlzeiten gefeiert. Bis eines der Mädchen verschwindet Vielschichtiger Roman mit Symbolkraft und thrillerähnlichen Elementen.

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