Der längste Schlaf : Roman

Raabe, Melanie, 2024
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Exemplare gesamt 1
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Medienart Buch
ISBN 978-3-442-75930-9
Verfasser Raabe, Melanie Wikipedia
Systematik DR - Romane, Erzählungen und Novellen
Verlag btb
Ort München
Jahr 2024
Umfang 343 Seiten
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Melanie Raabe
Annotation Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Laura Pellizzari;
Eine Schlafforscherin, die nicht schlafen kann. (DR)
Als Kind hatte Mara Lux viele Albträume. So weit, so normal. Doch ihre Albträume waren prophetisch und wurden zur Realität. Nachdem ihre Eltern bei einem Autounfall starben von dem Mara nachts zuvor geträumt hat nimmt sie sich vor, nie wieder zu schlafen.
Zu Beginn der Handlung ist Mara erwachsen, Schlafforscherin in London und leidet immer noch an Insomnie, denn sie hat weiter panische Angst vor ihren Träumen. Und das zu Recht: Bereits zu Beginn der Handlung träumt sie, dass ihre Nachbarin durch den Himmel fliegt und findet am nächsten Tag heraus, dass diese aus dem Fenster gefallen oder gesprungen ist.
In Deutschland ist Mara fast nie, zu viel erinnert sie dort an ihre Eltern. Doch dann wird sie durch einen Anwalt aus Frankfurt kontaktiert. Ein ihr fremder Mann möchte ihr anonym ein Herrenhaus vererben. Zuerst glaubt Mara an Betrug, dann an eine Verwechslung, schließlich reist sie doch an und plötzlich träumt sie von einem maskierten Mann und einem Mädchen, das ihre Hilfe braucht. Gleichzeitig scheint es im Herrenhaus zu spuken oder ist das doch eine Psychose, die durch Maras Schlafmangel ausgelöst wurde?
Melanie Raabe, die ich zuvor nur von ihren Thrillern kannte, hat mit »Der längste Schlaf« einen sehr spannenden Roman mit Mystery- und Horror-Elementen geschaffen. Traum und Realität vermischen sich, verschwimmen ineinander, und wir Leser*innen rätseln an jedem Morgen wieder, welche Traumelemente sich heute wieder in Maras Alltag drängen werden. Wir zweifeln gemeinsam mit Mara an ihrem Verstand, wundern uns über das Herrenhaus und bangen um das kleine Mädchen. Vor allem in der zweiten Hälfte konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ganz große Empfehlung für alle Bestände!

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