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DR
Ker
Weiter nach Osten : Roman
Kerangal, Maylis de, 2024| Verfügbar |
Ja (1)
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| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-518-43212-9 |
| Verfasser | Kerangal, Maylis de
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| Beteiligte Personen | Spingler, Andrea
|
| Systematik | DR - Romane, Erzählungen und Novellen |
| Verlag | Suhrkamp Verlag |
| Ort | Berlin |
| Jahr | 2024 |
| Umfang | 90 Seiten |
| Altersbeschränkung | keine |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | Maylis de Kerangal ; aus dem Französischen von Andrea Spingler |
| Annotation | Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Karl Vogd; Schicksalshafte Begegnung zweier Menschen in der Transsibirischen Eisenbahn. (DR) Dieser im Jahr 2012 erstmals auf Französisch veröffentlichte Erzähltext bringt uns trotz seiner Kürze ungemein viel vom Leben in Russland näher. Die Handlung ist denkbar einfach: In einem Zug der Transsibirischen Eisenbahn begegnen sich der russische Rekrut Aljoscha und die Französin Hélène. Aljoscha ist mit seiner Einheit auf dem Weg in die Garnison im sibirischen Osten. Hélène reist allein nach Wladiwostok. Aljoscha will von der Armee desertieren, um der Brutalität der Ausbildung zu entgehen. Hélène ist ihm dabei behilflich. Die Begegnung der beiden ist aber auch ein Sinnbild für das Leben. Im Zug, der losgelöst von der Welt durch die Landschaft rollt, treffen zwei Menschen aufeinander, die verschiedenen Kulturen und Zivilisationen entstammen sowie einer anderen Generation angehören. Der Text obwohl als Roman deklariert ist eigentlich eine Novelle. In sehr dichter, oft lyrischer Sprache bringt er uns näher, was das Leben in Russland kennzeichnet: omnipräsente Gewalt und Unterdrückung, die Rohheit und Brutalität der Menschen. In Bildern von ungeheurer Wucht lässt die Autorin die vorbeiziehende Landschaft entstehen insbesondere die endlose Weite und Menschenfeindlichkeit Sibiriens. Wir treffen auf Denunzianten, erleben einen typischen brutalen Büttel im Dienst der Diktatur und lernen in einer Zugbegleiterin eine mutige Helferin kennen. Ein faszinierender, spannender Text, der mehr über Russland vermittelt als lange Zeitungsreportagen oder schwulstige Fernsehdokumentationen, die zumeist nur Klischees breittreten, das Leben der Menschen in Russlands aber weder verstehen noch zur Kenntnis nehmen. |
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