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DR
Lod
Honey : Roman
Lodato, Victor, 2024| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-406-82242-1 |
| Verfasser | Lodato, Victor
|
| Beteiligte Personen | Wenner, Claudia
|
| Systematik | DR - Romane, Erzählungen und Novellen |
| Verlag | C. H. Beck |
| Ort | München |
| Jahr | 2024 |
| Umfang | 462 Seiten |
| Altersbeschränkung | keine |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | Victor Lodato ; aus dem Englischen von Claudia Wenner |
| Annotation | Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Monika Roth; Über Vergangenheitsbewältigung und einen Neuanfang mit 82 Jahren. (DR) Honey Fasinga, eigentlich Ilaria Fazzinga, kehrt nach einem ereignisreichen Leben und einer glänzenden Karriere im Kunsthandel in New York und Los Angeles nach über 60 Jahren in ihre Heimatstadt Ferryfield, New Jersey, zurück. Diese Heimkehr bedeutet zugleich eine Konfrontation mit ihrer Vergangenheit, die von ihrer Kindheit als wohlhabende Tochter einer einflussreichen italienischen Mafiafamilie geprägt ist einer patriarchalen Welt voller Gewalt. Schon als Kind wird Honey Zeugin eines Mordes: Ihr Vater tötet einen Einbrecher, dessen Leiche später im Garten vergraben wird. Die Vergewaltigung durch einen jungen Mann aus der ärmeren italienischen Community wird von ihrem Vater durch dessen Ermordung gerächt ein Akt, den Honey, wie sie sich im Alter eingestehen muss, mit ambivalenten Gefühlen unterstützt. Dieser Mord führt Jahre später zur Ermordung ihres älteren Bruders. Das Kind, das aus der Vergewaltigung hervorgeht, wird Honey nie kennenlerne, ihre Mutter gibt es unmittelbar nach der heimlichen Geburt weg. Zurück in Ferryfield sieht sich Honey zahlreichen Herausforderungen gegenüber: Sie muss den plötzlichen Tod ihrer späten Jugendliebe verkraften, sich den Annäherungsversuchen ihres Großneffen erwehren des Sohnes ihres früh verstorbenen Bruders, der mittlerweile die Mafiageschäfte der Familie führt und mit der Weigerung der »famiglia« umgehen, die Transgender-Identität eines erwachsenen Sohnes zu akzeptieren. Darüber hinaus ist da die von Gewalt geprägte Liebesgeschichte ihrer jungen Nachbarin sowie die unerwartete Zuneigung eines fast fünfzig Jahre jüngeren Malers, die die selbstbewusste, elegante und dank geschickter Schönheitsoperationen um Jahre jünger wirkende Grande Dame aus dem Konzept bringt. Ein Roman, der mit Leichtigkeit und Humor schwerwiegende Themen behandelt nicht zuletzt Honeys ursprüngliche Absicht, sich das Leben zu nehmen, bevor das Alter zu grausam zuschlägt und durch den Neubeginn einer bald 83-Jährigen besticht. Sehr zu empfehlen. |
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