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DR
Tsc
All die Frauen, die das hier überleben : Roman
Tschajkowska, Natalja, 2023| Verfügbar |
Ja (1)
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| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-7099-8198-6 |
| Verfasser | Tschajkowska, Natalja
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| Beteiligte Personen | Lindekugel, Jutta [Übers.]
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| Systematik | DR - Romane, Erzählungen und Novellen |
| Schlagworte | Gewalt an Frauen |
| Verlag | Haymon Verlag |
| Ort | Innsbruck |
| Jahr | 2023 |
| Umfang | 365 Seiten |
| Altersbeschränkung | keine |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | Natalja Tschajkowska ; aus dem Ukrainischen von Jutta Lindekugel |
| Annotation | Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Ursula Pirker; Roman über eine junge Frau, die in einer gewalttätigen Beziehung gefangen ist. (DR) Marta wohnt in einer kleineren ukrainischen Stadt und arbeitet als Kindergartenpädagogin. Ihr Gehalt reicht nur für das Nötigste, und nach dem Tod der Mutter meidet sie endgültig den Kontakt zu ihrem Vater. Für ihre Freundinnen und Arbeitskolleginnen völlig überraschend, beschließt Marta zu heiraten. Maksym hat um ihre Hand angehalten, und obwohl sie ihn nicht wirklich liebt, denkt sie, dass diese Ehe das Beste für sie sei. Sie ist sich sicher, dass die Liebe mit der Beziehung wachsen wird und schiebt daher jegliche Bedenken beiseite, die ihr Umfeld äußert. Obwohl sie es schade findet, dass Maksym nur eine kleine Hochzeit möchte, bei der keine Gäste geladen wurden, redet sie sich ein, dass das so gut ist. Marta ist etwas erstaunt, dass Maksym sich sehr teuer kleidet, während sie nur wenige alte Kleidungsstücke besitzt, und bemerkt seine verbalen Sticheleien gegen sie. Auch ist ihr bewusst, dass er sie zusehends von ihrem früheren Umfeld isoliert. Dennoch redet sie sich kontinuierlich alles schön. Maksym wird immer egoistischer, ist immer öfter betrunken und beginnt, handgreiflich gegen Marta zu werden. Beim ersten Mal versucht sie sich einzureden, dass das »nur« ein Ausrutscher war, doch die Misshandlungen werden häufiger, und Marta entwickelt Angstsymptome, wenn er nach Hause kommt. Als sie später einen kleinen Jungen hat, versucht sie zuerst ihn und dann sich zu schützen. Inzwischen ist Marta Meisterin im Vertuschen, Geschichten erfinden und Blessuren überschminken. Obwohl sie von vielen Seiten gefragt wird, ob Maksym sie schlägt, leugnet sie immer. Die Handlung baut sich sukzessive auf, in dem Maße, in dem auch die Schrecken in Martas Ehe zunehmen. Die Autorin macht bewusst, dass und warum eine Frau nicht einfach aus einer gewalttätigen Beziehung fliehen kann, welche Selbsttäuschungsmechanismen dahinterstehen und wie auch eine finanzielle Abhängigkeit und sukzessive Isolation von früheren Freunden eine Flucht erschweren. Ein betroffen machender Roman, der einen noch einige Tage im Nachgang beschäftigt. Warum der Verlag in der deutschen Übersetzung diesen Titel gewählt hat und nicht beim Originaltitel »Die Porzellanpuppe« des ukrainischen Originals geblieben ist, bleibt mir ein Rätsel, da Martas Porzellanpuppen eine entscheidende metaphorische Rolle spielen. Sehr empfehlenswert. |
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