Einer von den Guten : Roman

Wagner, Jan Costin, 2023
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Medienart Buch
ISBN 978-3-86971-260-4
Verfasser Wagner, Jan Costin Wikipedia
Systematik DR - Romane, Erzählungen und Novellen
Verlag Galiani Berlin
Ort Köln
Jahr 2023
Umfang 201 Seiten
Altersbeschränkung keine
Auflage 1. Aufl.
Sprache deutsch
Verfasserangabe Jan Costin Wagner
Annotation Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Ingrid Kainzner;
Ein geschätzter Ermittler führt ein von niemandem geahntes Doppelleben. (DR)
Der Kriminalermittler Ben Neven ist glücklich verheiratet und Vater einer Tochter. Er wird von seinen Kolleg*innen geschätzt und genießt einen untadeligen Ruf. Niemand ahnt, dass er ein ungeheuerliches Doppelleben führt. Einmal in der Woche fährt er zu einem weit von seinem Zuhause entfernten Parkplatz. Dort trifft er den minderjährigen Adrian, mit dem er Sex hat. Der aus Rumänien stammende Bub wird von seinem Vater zur Prostitution gezwungen. Als Adrian die gleichaltrige Vera kennenlernt, eröffnet sich ihm eine neue Perspektive. Er lernt eine ihm bisher unbekannte Welt kennen, geordnete Familienverhältnisse und warmherzige Erwachsene. Doch vorerst gehorcht er noch seinem Vater und trifft sich mit seinen Freiern, zu denen auch Ben Neven gehört. Dieser gerät zunehmend in Bedrängnis. Ausgerechnet er muss in einem Fall ermitteln, in dem es um die Prostitution von Minderjährigen geht. Als er bei einem seiner Dates mit Adrian das Polizeiauto eines Kollegen erblickt, fährt er in ein Hotel und versucht, sich umzubringen. Er wird gerettet und als er erwacht, sitzt sein väterlicher Freund und ehemaliger Vorgesetzter an seinem Bett. Ihm offenbart Ben seine Obsession und tut die Absicht kund, sich zu stellen. Daraufhin gibt ihm der Freund einen folgenschweren Rat.
»Einer von den Guten« ist ein außergewöhnlicher, psychologisch schlüssiger Roman. Als Leser*in ist man hin und her gerissen. Man möchte, dass der Täter auffliegt und kann doch nicht umhin, in ihm einen Menschen zu sehen, der auch sympathische Züge hat. Die Figurenzeichnung des Autors ist differenziert, beschönigt nicht die Schuld des pädophilen Täters, schildert ihn aber auch nicht als skrupelloses Monster. Sehr empfehlenswert.

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