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GS
Gri
Die Insel : ein Bericht vom Ausnahmezustand an den Rändern Europas
Grillmeier, Franziska, 2023| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-406-79938-9 |
| Verfasser | Grillmeier, Franziska
|
| Systematik | GS - Soziologie, Ethnologie |
| Schlagworte | Europa, Migration, Politik, Reportage |
| Verlag | C. H. Beck |
| Ort | München |
| Jahr | 2023 |
| Umfang | 217 Seiten |
| Altersbeschränkung | keine |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | Franziska Grillmeier |
| Annotation | Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Karl Vogd; Eine Journalistin erlebt die Tragödie im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos mit eigenen Augen. (GP) Das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos wurde zum Symbol für das Scheitern der europäischen Asyl- und Migrationspolitik. Seit 2018 wohnte die deutsche Journalistin Franziska Grillmeier in jedem Jahr für mehrere Monate auf der Insel. Sie hat in zahlreichen Zeitungsreportagen die katastrophalen Bedingungen im Lager beschrieben sowie die eklatanten Rechtsbrüche geschildert, die in Moria auf der Tagesordnung standen. Im vorliegenden Buch verdeutlicht sie die vielen Facetten dieser europäischen Tragödie: die katastrophalen hygienischen Bedingungen, die Verweigerungen von medizinischer Behandlung für die Lagerinsassen, die Kriminalisierung von humanitären Helfer*innen, die beginnenden Pushbacks von Geflüchteten. Sie zeichnet nach, wie sich die Wut der Inselbevölkerung Schritt für Schritt gegen die Ankommenden und dann auch gegen die Journalist*innen und Helfer*innen richtet. Sie macht deutlich, dass für dieses Elend zu einem erheblichen Teil der Zynismus der Politiker*innen in Athen und Brüssel verantwortlich ist. Diese nehmen die systematischen Rechtsbrüche bewusst in Kauf, damit die »Abschreckungsmechanik« greift. Die in Moria lebenden Menschen wurden damit unfreiwillig zu Protagonist*innen eines unwürdigen Spektakels. Genau diese Betroffenen lässt Grillmeier in zahlreichen Gesprächen selbst zu Wort kommen. Deren beeindruckende Schicksale und Lebenswege gibt sie ausführlich Raum. Sie zeigt auch auf, was das Lagerleben aus diesen Menschen gemacht hat. Grillmeier offeriert keine Lösungen für die tragische Situation. Indem sie die systematischen Menschenrechtsverletzungen dokumentiert, bietet sie grundlegende Informationen und legt den Finger in eine offene Wunde Europas. Auch aus diesem Grund lohnt sich die Lektüre dieses hervorragend geschriebenen Buches. |
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