Esepata : mein Platz ist bei den Massai

Fuchs, Stephanie, 2023
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Medienart Buch
ISBN 978-3-426-28618-0
Verfasser Fuchs, Stephanie Wikipedia
Verfasser Brosowski, Alexandra Wikipedia
Systematik BO - Erfahrungsberichte und Lebensbilder
Schlagworte Afrika, Massai
Verlag Droemer
Ort München
Jahr 2023
Umfang 303 Seiten
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Stephanie Fuchs mit Alexandra Brosowski
Annotation Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Jutta Kleedorfer;
Ein erzählendes Sachbuch über die uralte Kultur der Massai. (BO)
Stephanie, eine deutsche Biologin, verliebt sich während eines afrikanischen Forschungsaufenthalts nicht nur in den stattlichen Massai-Helden Sokoine, sondern erklärt sich auch dazu bereit, sich seiner extrem patriarchalen Kultur zu unterwerfen. Die Autorin erzählt anschaulich, wie es ihr allmählich gelingt, von den Massai-Frauen in der Dorfgemeinschaft aufgenommen zu werden. Durch ihre traditionelle Hochzeit fügt sie sich schlussendlich ganz in die extrem männerdominierte Kultur ein. Sie hat viele Schicksalsschläge zu ertragen, einen schweren Autounfall, die dramatische Geburt ihres Sohnes Yannick und eine lebensbedrohende postnatale Depression.
In zehn Kapiteln, denen jeweils traditionelle Sprichwörter als Motto vorangestellt werden, wird anschaulich und einfühlsam erzählt, wie sich die Existenzbedingungen der Massai durch den Klimawandel und die langanhaltenden Dürreperioden immer mehr verschlechtern. Das Volk lebt in weiten Ebenen im Süden Kenias und im Norden Tansanias. Sie fühlen sich als Krieger, sind Rinder- und Ziegenhirten, leben in Lehmhütten und tragen besonderen Schmuck. Stephanie lernt das traditionelle Leben einer Massai-Frau zu leben, gleichzeitig versucht sie ihr neues Zuhause und die »Community« mit Hilfe eines Landmanagement-Projekts zu sichern.
Im Schlusswort betont die Autorin, dass ihr Bericht dazu beitragen soll, Toleranz gegenüber »unterschiedlichen Wahrheiten, Menschen und Kulturen« zu fördern. Zurück bleibt die bittere Erkenntnis, dass extrem unterschiedliche kulturelle wie gesellschaftliche Traditionen - wie sie von den Massai noch gelebt werden - letztlich nicht mit europäischen Wert- und Lebensvorstellungen vereinbar sind.

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